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News 13.09.2007

 

Laufbericht zum Wallfahrtslauf von

St. Georgen nach Mariazell

 

Es war Freitag, der 7. September, als ich um 04.33 Uhr munter wurde.

Ich versuchte cool zu bleiben, aber eine gewisse Nervosität schlich sich

doch ein. Ich stand auf und schaute beim Fenster raus – Regen und nichts als Regen. Zum ersten Mal machte ich mir Gedanken, worauf ich mich da überhaupt einlasse. Aber ich verdrängte alles Negative und versuchte, mich mit den letzten Vorbereitungen für den Lauf abzulenken. Ich kochte Kaffee, setzte mich vor den Computer und schrieb den Streckenplan für mein Betreuerteam. So verging doch relativ schnell die Zeit. Meine Frau Heidi und mein Sohn Benjamin standen auf und wir besprachen die letzten Einzelheiten meines Abenteuers. Schon war es 07.00 Uhr und ich begann meine Laufbekleidung anzuziehen und das Betreuerfahrzeug zu beladen. Dann ging es los zur Kapelle nach Stiefing, wo ein paar Erinnerungsfotos gemacht wurden und wo ich und mein Betreuerteam von Familie Pfiffer verabschiedet wurden. Es war 08.00 Uhr, als ich meinen Lauf startete.

Die Strecke führte mich von Stiefing nach Wildon und weiter entlang des Murradweges nach Bruck/Mur (Regen und starker Wind waren immer meine Begleiter). Von Bruck ging es nach Kapfenberg, wo ich bei meiner Tochter Kathrin heiß duschte und meine Frau Heidi meine Beine massierte. Es war auch eine Wohltat, eine frische  und trockene Laufbekleidung anzuziehen. Dann startete ich um 23.10 Uhr nach Thörl. Die Laufstrecke war durch den starken Regen teilweise von Muren verlegt. Aber das Zermürbende waren nicht nur das Wetter, sondern auch die völlige Einsamkeit.  Ab Thörl ging es dann erst so richtig los – schwere Anstiege, Regen, Kälte und Sturm verließen mich nie. In Seewiesen zweifelte ich

das erste und einzige Mal am Gelingen meines Abenteuers. Aber mein Betreuerteam baute mich mental und physisch wieder auf. Auf den

Seeberg ging es relativ leichtfüßig. Auf der Passhöhe (04.22 Uhr)

erwatete mich der Winter mit Schnee und Sturmböen, so daß ein Weiterlaufen fast unmöglich war. Mit Regen und starkem Wind ging es

dann nach Mariazell. Am Ziel angelangt, bei der wunderschönen heiligen Messe des Papstes, überkamen mich Gefühle des Dankes, der Freude

und der Erleichterung über den Erfolg meines Vorhabens. Immerhin hatte ich 155 km bei widrigsten Wetterbedingungen in einer Nettolaufzeit von

17 Stunden bewältigt.Mein Dank gilt meiner Frau Heidi, meinem Sohn Benjamin, meiner Tochter Kathrin und meinem Hausarzt Dr. Udo

Sponner, der mich für diesen Lauf fit gemacht hatte.  

Herzlichen Dank Franz Kowatschitsch

s' Glühweinstandl - Samstag 10. Dezember
   
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News 13.09.2007  
Laufbericht zum Wallfahrtslauf von St. Georgen nach... 
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